Lebens-Systeme bietet Hilfe zur Selbsthilfe durch systemische Beratung / Therapie.

Wir bieten Beratungs- und Therapiegespräche zu allen Bereichen des Lebens an – Beruf, Familie, Partnerschaft, Studium, Schule, etc. Unser Ziel ist es, unseren Klienten bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen und ihnen zu helfen schwierige Lebenssituationen (wie z.B. Scheitern, Verlust, Trauer, seelische Erschöpfung) zu meistern.

 

Was genau ist eine systemische Beratung/ Therapie?

Die Essentials Systemischer Therapie der DGSF & SG

In einer systemischen Therapie oder Beratung geht es im Gegenteil zu einer psychoanalytischen oder einer verhaltenstherapeutischen Behandlung nicht darum, die Vergangenheit und die Kindheit zu erforschen und nach absoluten Gründen für das eigene Verhalten zu suchen oder das eigene Verhalten durch äußere Einflüsse oder Eingriffe extern zu konditionieren, sondern es geht darum, auf lösungsorientierte Weise bestimmte Probleme anzugehen (indem man mehr nach dem Wie als nach dem Warum fragt) und das immanente und interne Lösungspotenzial bzw. die eigenen Lösungsfähigkeiten zu aktivieren.

In diesem Sinne ist der systemische Ansatz bewusst oberflächlicher als der psychoanalytische, denn es geht ihm nicht so sehr um die Erklärung und die Interpretation des Verhaltens, sondern vielmehr um die Lösung von Problemen und um die Auflösung von inneren Widersprüchen durch die Aktivierung der immanenten Ressourcen des jeweiligen Individuums. Die Lösung ist sozusagen schon immer in uns, und nur um die geht es uns.

Zugleich soll es auch keine externe Verhaltenskonditionierung geben, wie im verhaltenstherapeutischen Ansatz, sondern es geht fundamental um das Treffen von bewussten Entscheidungen, d.h. sozusagen um die Aktivierung der intrinsischen Freiheit des entsprechenden Individuums. In diesem Sinne geht es also um Lösungen und Entscheidungen, nicht um Selbsterfahrung oder Selbstkonditionierung.

Es geht letztendlich um bewusste Veränderungen, und darum, sich den inneren Freiraum für diese gemeinsam zu erarbeiten. Probleme werden also nicht hauptsächlich im Hinblick auf ihre tiefere Wahrheit oder innerpsychische Funktion hinterfragt (wobei solche Fragen manchmal Mittel zum Zweck sein können), sondern vor allem im Hinblick auf deren konkrete Lösung durch bewusste Entscheidungen und Veränderungen.

Innerhalb dieses Prozesses spielen die Herausarbeitung von inneren Ambivalenzen und die bewusste Durchbrechung bestimmter Verhaltensmuster eine wichtige Rolle. Dabei geht es im systemischen Ansatz nicht so sehr um eine spezifische Methode oder irgendein vorgefertigtes Interpretationsmodell, sondern vielmehr um das Gewinnen einer bestimmten Haltung, welche letzten Endes durch die systemische Beziehung hindurch dem jeweiligen Individuum sozusagen immanent vermittelt werden soll. Diese Haltung hat selbst etwas mit Freiheit zu tun, und in diesem Sinne kann man sagen, dass es im systemischen Ansatz vor allem um Freiheit geht bzw. um das Erweitern oder Erarbeiten der eigenen immanenten und unentdeckten inneren Freiheitsräume.

Die grundsätzliche Frage ist also nicht: "Wer bin ich?", sondern vielmehr: "Was will ich?", oder anders gesagt: "Wie realisiere ich das ganz konkret?" bzw. "Was waren meine bisherigen Strategien und wie kann ich diese möglicherweise ändern?". Im Rahmen dieses systemischen Prozesses soll also eine bestimmte Haltung erworben werden bzw. entstehen, welche es einem schließlich ermöglichen soll, neue Freiheitsräume in sich zu entdecken und die eigenen Handlungsspielräume bewusst zu erweitern.

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